Nationale Studie beweist: Selbsthilfe wirkt?

Die im Hogrefe Verlag erschienene Studie „Gemeinschaftliche Selbsthilfe in der Schweiz“ beleuchtet die Bedeutung und Entwicklung der gemeinschaftlichen Selbsthilfe und deren Beitrag zum Gesundheits- und Sozialwesen.

Zum ersten Mal befasste sich eine Studie auf nationaler Ebene mit der gemeinschaftlichen Selbsthilfe in der Schweiz. Die Autorinnen und Autoren der Hochschule Soziale Arbeit Luzern und der Universität Lausanne zeichnen ein umfassendes Bild, welches die Bedeutung und den Nutzen, aber auch die Grenzen der gemeinschaftlichen Selbsthilfe aufzeigt.

Mitglieder aus Selbsthilfegruppen und Fachpersonen haben sich an der Umsetzung der Studie beteiligt. Auf der Grundlage empirischer Datenbankauswertung ist eine wissenschaftlich gross angelegte Studie entstanden, die gemäss den aktuellsten universitären Qualitätsstandards umgesetzt wurde.

Schweizweit gibt es über 2500 Selbsthilfegruppen mit rund 43‘000 Mitgliedern zu mehr als 300 verschiedenen Themen. Im Vergleich zu Deutschland besteht allerdings noch ein grosses Potential. Dort gibt es pro Kopf zwei bis drei Mal so viele Selbsthilfegruppen.


Medienbericht zur Studie

Luzerner Zeitung vom 10.09.2017
Selbsthilfegruppen auf dem Vormarsch

Mehr Informationen zur Studie finden Sie auf der Webseite von Selbsthilfe Schweiz