Selbsthilfefreundliche Gesundheitsinstitutionen

Vernetzungstreffen der Selbsthilfe BE
Unter dem Motto "Gemeinsam erreichen wir mehr!" versammelten sich am 27. März 2018 rund 70 Personen im Hotel Bern.

Vernetzen
Vor zwei Jahren hat sich Selbsthilfe BE zum Ziel gesetzt, der Mitgliederversammlung mehr Pepp zu verleihen und mit einem Vernetzungstreffen ein aktuelles Thema der Selbsthilfe aufzugreifen. Das ist gelungen. Gestern versammelten sich rund 70 Personen, um sich der Frage zu widmen, wie Institutionen im Gesundheitsbereich selbsthilfefreundlicher werden können.

Von der Kooperation zur Auszeichnung
In den Kantonen Basel, Zürich und Luzern wird derzeit ein Pilot-Projekt von Selbsthilfe Schweiz umgesetzt, welches mit Kooperationsverträgen zwischen Gesundheitsinstitutionen und Selbsthilfezentren genau dies erreichen will. In Deutschland und Österreich gibt es sogar Qualitätsauszeichnungen, die von Kliniken und Gesundheitsinstitutionen erworben werden. Auch die Schweiz zieht nach. Selbsthilfe Schweiz ist daran, zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit, ein Label zu entwickeln.

Mit wenig viel erreichen
Die finanziellen und personellen Ressourcen in den Spitälern sind knapp. Wie also können Gesundheitsinstitutionen selbsthilfefreundlich werden, ohne einen riesigen Aufwand betreiben zu müssen? Das Rezept ist: „Kleine Brötchen backen“. Denn bereits mit ein paar kleinen Massnahmen kann viel erreicht werden. Die Kooperationspartner erarbeiten dafür gemeinsam, einen zur Gesundheitsinstitution passenden, Massnahmenkatalog. Beispielsweise hat sich ein Spital in Basel dafür entschieden, Clips, die Selbsthilfe Schweiz zur Verfügung stellt, auf Bildschirmen in den Wartezimmern zu zeigen.

Selbsthilfe BE bleibt am Ball um die gemeinschaftliche Selbsthilfe weiter bekannt zu machen.