28.10.2022

Tag der betreuenden Angehörigen 2022

Am 28. Oktober 2022 fand die erste Berner Ausgabe des interkantonalen Tags der betreuenden Angehörigen in Biel statt. Kleiner Rüblick auf diesen spannenden Tag.

Ein spezieller Tag für die betreuenden Angehörigen in der Schweiz

Am 28. Oktober 2022 fand die erste Berner Ausgabe des interkantonalen Tags der betreuenden Angehörigen im Bieler Kongresshaus statt. Dieser spezielle Tag widmete sich ganz den betreuenden Angehörigen und der wertvollen und unverzichtbaren Arbeit, die sie in unserer Gesellschaft leisten.

Eingeladen waren verschiedene Organisationen, darunter auch Selbsthilfe BE, um ihre Aktivitäten vorzustellen. Die betreuenden Angehörigen hatten so die Gelegenheit, an den Infoständen mehr über die verschiedenen Hilfsangebote der Organisationen zu erfahren.

Auf dem Programm der Veranstaltung: Elsmarie Stricker, Präsidentin Alzheimer Bern, und Annalise Eggimann, Präsidentin des Schweizerischen Roten Kreuz Bern, beleuchteten jeweils die Arbeitsbedingungen und Entwicklung von Care-Arbeit in der Schweiz und stellten einige Hilfsangebote ihrer Organisationen vor. Interessante Einblicke gab auch Claudia Michel mit einem Kurzreferat und Filmausschnitten in das Projekt der Berner Fachhochschule «Compassionate City Lab».

Mit den persönlichen Berichten von Arbnora Aliu und Lucien Juncker wurden den Anwesenden ausserdem das Leben und den Alltag von zwei betreuenden Angehörigen vor Augen geführt sowie die wertvolle Arbeit, die täglich geleistet wird.

Im Anschluss konnten die Referenten und Referentinnen und Pierre Alain Schnegg, Direktor der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern, sowie das Publikum in einer von Sonja Hasler moderierten Podiumsdiskussion miteinander in den Dialog kommen.

Alles in allem ein gelungener Anlass mit spannenden Referaten und Diskussionen, welche das Thema Care-Arbeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchteten und auf deren Unverzichtbarkeit in unserer Gesellschaft hinwiesen. Der Tag zeigte aber auch, dass für eine finanziell als auch gesellschaftlich angemessene Anerkennung diesbezüglich noch viel Handlungsbedarf besteht.