Von 2021 bis 2025 setzte Selbsthilfe Schweiz gemeinsam mit Gesundheitsförderung Schweiz das Projekt «Gesundheitskompetenz dank selbsthilfefreundlicher Spitäler» um. Die Hochschule Luzern begleitete das Projekt im Rahmen einer Evaluation und zeigte auf, dass selbsthilfefreundliche Strukturen einen wichtigen Beitrag zu einer patientenzentrierten und nachhaltigen Gesundheitsversorgung leisten.
Aus dem Projekt entstand das Modell «Selbsthilfefreundlichkeit in Spitälern und Gesundheitsintitutionen», das im
Februar 2025 vom Spitalverband H+ als Qualitätsverbesserungsmassnahme im Rahmen des Qualitätsvertrags nach KVG Art. 58a im Handlungsfeld Patientenzentriertheit anerkannt wurde.
Das Modell fördert die Zusammenarbeit zwischen regionalen Selbsthilfezentren, Selbsthilfegruppen und Spitälern. Dadurch lernen Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige die gemeinschaftliche Selbsthilfe kennen und können sie als Unterstützung in ihrem Umgang mit Erkrankungen nutzen.
Im Kanton Bern sind folgende Spitäler und Kliniken selbsthilfefreundlich: